Printwerbung abgebildet sind verschiedene Drucksorten erstellt von der Werbeagentur AZ Marketing aus Wels, Oberösterreich

Ist Printwerbung noch zeitgemäß?

Ist Printwerbung noch zeitgemäß?

Es gibt Drucksorten, die hebt man auf.

Und andere, die wandern direkt ins Altpapier.

Noch bevor man sie gelesen hat.

Der Unterschied liegt selten nur am Papier.

Nicht an einer besonderen Veredelung.
Nicht am Format.
Und schon gar nicht daran, dass etwas gedruckt wurde.

Print wirkt nicht automatisch.

Print wirkt dann, wenn es einen Grund gibt, es in die Hand zu nehmen.

In einer Welt voller Bildschirme bringt Print plötzlich etwas mit, das digital kaum leisten kann:

+ Gewicht.
+ Haptik.
+ Substanz.

Print ist kein Wischen.
Kein Wegklicken.
Kein schneller Reiz, der im nächsten Moment verschwindet.

Print bleibt.

Zumindest dann, wenn es gut gemacht ist.

Ist Printwerbung noch relevant?

Ja.
Aber nicht jede.

Printwerbung ist dann relevant, wenn sie mehr kann als nur Informationen auf Papier zu bringen.

Ein Folder, der dieselben austauschbaren Sätze enthält wie jede andere Website, wird durch den Druck nicht plötzlich besser.
Eine Broschüre ohne klare Idee wird nicht wertvoller, nur weil das Papier dicker ist.
Ein Mailing ohne Anlass bleibt auch mit Sonderfarbe ein Mailing ohne Anlass.

Print ist kein Selbstzweck.

Es ist ein Medium.
Und wie jedes Medium muss es zur Aufgabe passen.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht:
Ist Print noch zeitgemäß?

Sondern:
Wann ist Print die richtige Lösung?

Was kann Print, was digital nicht kann?

Digitale Kommunikation ist schnell.

Sie ist flexibel.
Messbar.
Aktuell.
Leicht veränderbar.

Das ist ein großer Vorteil.

Print funktioniert anders.

Digitale Kommunikation ist schnell.

Es ist langsamer.
Und genau darin liegt oft seine Stärke.

Man hält es in der Hand.
Man legt es auf einen Tisch.
Man nimmt es mit.
Man blättert darin.
Man gibt es weiter.

Print hat eine physische Präsenz.

Es verschwindet nicht, sobald ein Tab geschlossen wird.

Print begegnet Menschen auch dann noch, wenn der Bildschirm längst dunkel ist.

Warum Haptik allein nicht reicht.

+ Dicker Karton.
+ Prägung.
+ Relieflack.
+ Naturpapier.
+ Sonderformat.

Alles kann wirken.
Muss aber nicht.

Haptik ist kein Ersatz für eine Idee.

Ein schlecht konzipierter Folder bleibt ein schlecht konzipierter Folder.
Auch auf schönem Papier.

Print wirkt nicht deshalb, weil es teuer aussieht.
Es wirkt, wenn Gestaltung, Text, Material und Zweck zusammenpassen.

+ Was soll die Drucksorte erreichen?
+ Für wen ist sie gedacht?
+ Wann wird sie übergeben?
+ In welcher Situation wird sie gelesen?
+ Was soll danach passieren?
+ Und warum sollte jemand sie behalten?

Diese Fragen entscheiden mehr als jede Veredelung.

Wann ist Printwerbung sinnvoll?

Printwerbung ist besonders stark, wenn Nähe, Wertigkeit oder Erinnerung wichtig sind.

Zum Beispiel:

+ bei persönlichen Gesprächen,
+ bei Veranstaltungen,
+ bei hochwertigen Angeboten,
+ bei Produkten, die erklärt werden müssen,
+ bei Marken, die Wert auf Materialität legen,
+ bei Kund:innenbindungen,
+ bei besonderen Anlässen,
+ oder dann, wenn etwas bewusst bleiben soll.

Print kann Vertrauen verstärken.
Es kann Qualität sichtbar und fühlbar machen.
Es kann einem Angebot mehr Ruhe geben.

Und es kann zeigen:
Hier hat sich jemand Gedanken gemacht.

Welche Drucksorten können heute noch wirken?

Nicht jede Aufgabe braucht eine Broschüre.
Nicht jedes Unternehmen braucht einen Folder.

Aber viele Printformate haben bis heute eine klare Berechtigung.

Zum Beispiel:

+ Unternehmensbroschüren,
+ Produktfolder,
+ Direct Mailings,
+ Einladungen,
+ Magazine,
+ Geschäftsberichte,
+ Verpackungen,
+ Kundenmagazine,
+ hochwertige Angebotsunterlagen,
+ Sponsoren-Mappen
+ Karten,
+ Bücher,
+ Messeunterlagen,
+ Plakate,
+ oder besondere Kund:innengeschenke.

Entscheidend ist nicht die Form.
Entscheidend ist die Funktion.

Eine Broschüre kann informieren. Ein Mailing kann aktivieren. Eine Einladung kann Vorfreude erzeugen. Ein Buch kann Expertise zeigen. Eine Verpackung kann Wertigkeit vermitteln. Ein Plakat kann eine Haltung sichtbar machen.

Print ist dann stark, wenn das Format zur Botschaft passt.

Was gute Printwerbung leisten muss

Ein gutes Printprodukt braucht Klarheit. Nicht möglichst viele Informationen. Sondern die richtigen.

Es braucht eine Idee, die sich durchzieht. Vom ersten Blick bis zur letzten Seite.

Es braucht eine Gestaltung, die nicht nur schön ist, sondern führt.

Es braucht Texte, die nicht nur beschreiben, sondern Bedeutung schaffen.

Es braucht Material, das zur Marke passt.

Und es braucht eine klare Aufgabe.

Zum Beispiel:

+ Aufmerksamkeit schaffen,
+ Vertrauen aufbauen,
+ ein Angebot erklären,
+ Wertigkeit vermitteln,
+ eine Entscheidung erleichtern,
+ oder in Erinnerung bleiben.

Ohne diese Aufgabe bleibt Print Dekoration.

Mit ihr wird Print zum Werkzeug.

Print ist nicht tot.
Belangloser Print schon.

Printwerbung ist noch zeitgemäß.

Aber nur dann, wenn sie bewusst eingesetzt wird.

– Nicht aus Gewohnheit.
– Nicht aus Nostalgie.
– Nicht, weil noch irgendwo ein Platz im Ständer frei ist.

Print braucht einen Grund.

+ Einen Anlass.
+ Eine Idee.
+ Eine Aufgabe.
+ Eine klare Zielgruppe.

Dann kann es etwas, das digitale Kommunikation oft nur schwer schafft:

Bleiben.

Auf dem Tisch.
Im Regal.
In der Hand.
Und im Kopf.

Sie möchten Printwerbung, die nicht fürs Ablagefach, sondern fürs Gedächtnis gemacht ist?

Als Marketingagentur und Werbeagentur in Wels entwickeln wir Printprodukte mit Konzept, Gestaltung und Inhalt.

Passend zur Marke.
Passend zur Aufgabe.

Und so, dass man sie nicht sofort wieder weglegt. Oder noch schlimmer: wegwirft.

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